Dienstag, 24. April 2012

#16/12 Die toten Frauen von Juárez von Sam Hawken


 Die toten Frauen von Juárez von Sam Hawken
aus dem Klett Verlag

Das Buch bekam ich von Blogg Dein Buch zum lesen.

Kurzbeschreibung amazon.de

Für die Wahrheit ist es nie zu spät!
Ciudad Juárez, Mexiko, an der Grenze zu Texas. Zahlreiche Frauen verschwinden. Einheimische sagen, es seien mindestens 5000. Nur etwa 400 von ihnen wurden bislang gefunden - vergewaltigt und getötet. Sam Hawken verbindet die wahre Geschichte um die toten Frauen mit der Story von Kelly Courter, einem gescheiterten Boxer, der alles daransetzt, die Wahrheit herauszufinden ...Ciudad Juárez, Mexiko, an der Grenze zu Texas. Zahlreiche Frauen verschwinden. Einheimische sagen, es seien mindestens 5000. Nur etwa 400 von ihnen wurden bislang gefunden - vergewaltigt und getötet. Sam Hawken verbindet die wahre Geschichte um die toten Frauen mit der Story von Kelly Courter, einem gescheiterten Boxer, der alles daransetzt, die Wahrheit herauszufinden ...

Viele, die etwas auf dem Kerbholz haben, flüchten nach Ciudad Juárez: auch Kelly Courter, Boxer aus den Vereinigten Staaten. Sein Geld verdient er mit fragwürdigen Boxkämpfen oder dem Verkauf von Drogen. Estéban, der Bruder seiner Freundin Paloma, versorgt ihn regelmäßig mit Stoff. Bald greift er selbst zur Nadel, driftet ab in die Welt des Rausches und bemerkt nicht einmal, dass Paloma spurlos verschwindet. Als kurz darauf ihre misshandelte Leiche gefunden wird, trifft ihn die harte Realität wie ein Schlag. Er wird verhaftet, gedemütigt und für ein Geständnis halb totgeprügelt. Erst als Rafael Sevilla, ein befreundeter mexikanischer Polizist, sich des Falls annimmt, kommt Licht in das dunkle Geheimnis der Frauenmorde von Ciudad Juárez.
- Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
- Nominiert für den "New Blood Dagger"

Ich hatte vor ein paar Jahren den Film "Bordertown" mit Jennifer Lopez und die Frauenmorde in Mexiko gesehen. Deshalb hab ich das Buch von Sam Hawken bei Blogg Dein Buch ausgewählt, da es sich um eine wahre Geschichte handelt.

Es ist in 3 Teile unterteilt: Bolillo - Padre und Justucia
Die Teile sind in Kapitel unterteilt, was das lesen leicht machte. 

Im ersten Teil geht es hauptsächlich um den Boxer Kelly Courter. Sein Leben in Mexiko. Die Auf und Ab´s des Boxens und seine Beziehung zu Paloma, die in einer Organisation arbeitet und sich um die Mütter und Angehörigen vermisster junger Frauen kümmert. Sowie seine Drogenkarriere mit Palomas Bruder Estéban wird ausführlich beschrieben.

Im zweiten Teil kommt der Polizist Rafael Sevilla ins Spiel, der Kelly überwacht und versucht, Informationen aus ihm herauszubekommen. Er arbeitet im Drogendezernat und man verfolgt die zumeist illegalen Ermittlungen. 
Er ist auch privat interessiert, da seine Tochter und Enkelin ebenfalls verschwunden sind.

Im letztem Teil versucht Rafael Sevilla den Hintermännern auf die Spur zu kommen. Mit meist nicht polizeilichen Methoden.
Am Ende wird es am spannendsten und ist nicht für zarte Gemüter geeignet, da Vergewaltigung, Drogen und Gewalt eine große Rolle spielen.

Leider wird im Großteils des Buches sehr wenig auf die verschwunden Frauen eingegangen.Sie werden zwar immer mal wieder erwähnt, aber es gibt nichts handfestes. Was mich am meisten gestört hat, waren die vielen spanischen Bezeichnungen und Sätze, die nicht übersetzt werden. Einiges konnte man sich denken, vieles aber nicht. Da wäre ein Glossar vielleicht am Ende des Buches angebracht. Da könnte man gegenfalls nachschlagen.

 Fazit:


Hier kann man das Buch bestellen.


Über den Autor

Joachim Körber wurde 1958 in Karlsruhe geboren. 1978/79 machte er sich als freier Übersetzer selbstständig. 1984 gründete Körber nach amerikanischem Vorbild zusammen mit Thomas Bürk (der 1993 ausschied) und Uli Kohnle den Verlag Edition Phantasia, um Science Fiction, Horror und Fantasy in gediegenen, numerierten, häufig illustrierten und von den Autoren und Illustratoren handsignierten Ausgaben auf den Markt zu bringen. 1998 erschien sein erster Roman. Daneben war Körber mehrfach in der Rubrik "Bester Übersetzer" für den Kurd Laßwitz Preis nominiert.

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